Wintereintopf

Wintereintopf

Rezept von Mario Kalweit für 4 Personen

Zubereitungszeit: 45 Minuten

1000ml Gemüsebrühe (auch Brühe
vom Huhn, Kalb oder Rind ist möglich)
20ml Rapsöl
20g Butter
6 Schalotten, in Ringe geschnitten
80g Perlgraupen
¼ TL Liebstöckel (Maggikraut), getrocknet
100ml Weißwein
200g gekochte rote Bete, in Form gebracht
200g Lauch, in Rauten geschnitten
50g Feldsalat
etwas Himbeeressig
Prise fein gemahlener Kümmel
Salz, Pfeffer

Die Schalotten in einem Topf in Rapsöl und Butter glasieren, Perlgraupen und Liebstöckel dazugeben und kurz zusammen rösten. Mit Weißwein ablöschen und mit der Brühe auffüllen. Die Brühe einmal aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und die Graupen so lange quellen lassen, bis sie weich sind.
Rote Bete und Lauch in die Brühe geben und 5-6 Minuten sanft erwärmen. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Himbeeressig abschmecken. Den Feldsalat erst kurz vor dem Servieren in den Eintopf geben.

Info
Ein Eintopf – also alles worauf man Lust hat in einem Topf kochen lassen und fertig – eine wunderbare Sache, wenn man sich mal nicht so ganz ausgiebig ums Essen kümmern möchte. Außerdem auch ganz toll, wenn es knackig kalt ist und man sich mit dem Essen aufwärmen möchte. Alles worauf man Lust hat und wir nehmen Graupen! – das Kindheitstrauma für viele ältere Generationen. Eine milchig schleimige Brühe, die nicht nach Essvergnügen aussah. Dies passiert, wenn man die Graupen zu stark kocht. Wenn sie dagegen sanft in einem Fond garen, werden sie schön weich ohne aneinander zu kleben und man wird zum Graupengenießer.
Ende Februar ist das hiesige Gemüseangebot begrenzt, daher haben wir uns für rote Bete entschieden. Ein Spritzer Himbeeressig nimmt dem kräftigen Gemüse den erdigen Geschmack. Tja und es soll ja Leute geben, die grundsätzlich in jede Suppe Maggi spritzen. Da nehmen wir lieber das entsprechende Kraut alleine und bestimmen die Dosierung. Ein bisschen Kümmel noch dazu für die Bekömmlichkeit. Statt einer der vielen Kohlsorten, die man auch wunderbar in einem Eintopf mit kochen lassen kann, haben wir Appetit auf zarten Feldsalat gehabt, der nur kurz in die heiße Suppe darf.
So ein Eintopf lässt sich wirklich schnell variieren und es bleibt schön abwechslungsreich.