Spargel im Brick mit Bärlauchpesto

Spargel im Brick mit Avocado und Bärlauchpesto

Rezept von Mario Kalweit für 4 Personen

Zubereitungszeit: 45 Minuten

 
12 Stangen grüner Spargel, gekocht
12 Stangen weißer Spargel, gekocht
4 Blätter Brickteig
50g flüssige Butter
1 Ei, hart gekocht und fein gehackt
150g Butter
2 Schalotten, in feine Würfel geschnitten
100g Paniermehl
1 EL gehackte Petersilie
1 EL Schnittlauch,
in feine Ringe geschnitten
Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Muskat

Spargel im Brickteig gebraten
In einem Topf die Schalotten in der Butter glasieren, das gehackte Ei in die Butter geben, das Paniermehl einstreuen und alles gut vermischen. Petersilie und Schnittlauch unterheben und die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse kühl stellen, damit sie fest wird.
Die Brickteigblätter übereinander legen und in 3 breite Streifen schneiden. Die Streifen mit flüssiger Butter bestreichen und je 4 Steifen übereinander legen. Nun 3 weiße und 3 grüne Spargelstangen auf die Teigstreifen legen. Die Spargelstangen mit der Ei-Paniermehlmasse bestreichen und stramm in den Brickteig einrollen.
In einer Pfanne 100ml Rapsöl erhitzen, den Spargel-Brick in die Pfanne legen und von alle Seiten anbraten, anschließend im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad 5-6 Minuten zu Ende garen.

Tipp: Der Spargel im Brick ist auch eine schöne Beilage zu einem Fisch- oder Fleischgericht.

 
2 reife Avocado, geschält,
halbiert und entkernt
50ml Haselnussöl
Saft von einer halben Limone
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
12 Radieschen mit Blattgrün

Avocado
Die halbierten Avocados in drei Stücke schneiden und in einer Schüssel zusammen mit den Radieschen in Haselnussöl, Limonensaft, Salz und Pfeffer marinieren. Die marinierten Avocados und Radieschen auf ein Blech geben und 6-8 Minuten im Ofen bei 170 Grad garen.

 
200g Bärlauchblätter,
gewaschen und trocken getupft
50g Cashewkerne, geröstet
150ml Rapsöl (Top-Qualität)
50g Pecorino, fein gerieben
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Bärlauchpesto
Alle Zutaten in einem Mixer zügig zu einer glatten Masse mixen. In saubere Gläser füllen, mit Rapsöl bedecken und kühl stellen. So ist es mehrere Wochen haltbar.

Tipp: Das Pesto lässt sich auch gut in Eiswürfelschalen einfrieren. So kann man nach Wunsch das Pesto in kleinen Portionen zu Suppen und Soßen geben.

Info
Beim Bärlauch ist die ganze Pflanze essbar. Die Blätter werden vor der Blüte von März bis Mai geerntet, die Zwiebeln im Spätsommer und Herbst. Ein altes Sprichwort sagt „Bärlauch im Mai erspart Arzt und Arznei“. Also lohnt es sich einen Vorrat anzulegen.
Bärlauch wächst in Auen- und Laubwäldern oft in großen Kolonien. Wenn man im Frühling im Wald unterwegs ist und es duftet intensiv nach frischem Knoblauch, dann ist auch die richtige Zeit für die Ernte. Nur Vorsicht: in der Natur werden Bärlauchblätter schnell mit denen von giftigen Maiglöckchen verwechselt, aber wenn die Blätter nicht nach Knoblauch riechen, ist es auch kein Bärlauch. Im Wald sollte man erst nachfragen, ob das Sammeln erlaubt ist, denn Bärlauch steht unter Naturschutz. Im eigenen Garten kann man Bärlauch an einem feuchten und schattigen Platz pflanzen und er wird sich gerne üppig ausbreiten.
Das beste Aroma haben die Blätter im frischen, rohen Zustand und ersetzen gut Schnittlauch und Zwiebelkraut in Kräuterbutter, Quark oder Aufstrichen, Pesto, Suppen und auch als Gemüse. Beim Erhitzen ist der Nachteil, dass Bärlauchblätter viel von ihrem charakteristischem Aroma verlieren, aber dafür dann milder schmecken. Beim Trocknen geht das Aroma leider fast ganz verloren. Die Blätter kann man auch einfrieren und sie bei Bedarf wieder auftauen, so kann man das ganze Jahr darauf zurückgreifen. Die Zwiebeln kann man wie Knoblauchzehen verarbeiten.